Wie Sie mit Ihrem Kind über die Trennung sprechen

Lesezeit ca. 2 min · Fundacja One Reason

Das Gespräch über eine Trennung gehört zu den schwersten Momenten für ein Elternteil. Ein Kind braucht vor allem Ruhe, Klarheit und die Gewissheit, weiterhin geliebt zu werden. Die folgenden Hinweise helfen Ihnen, dieses Gespräch behutsam zu führen.

Bereiten Sie sich vor, bevor Sie beginnen

Wählen Sie einen ruhigen Moment, ohne Eile und ohne weitere Anwesende. Wenn es möglich ist, hilft es, wenn beide Eltern es gemeinsam und mit denselben Worten sagen. Überlegen Sie sich vorher, was Sie sagen möchten, damit Ihre Stimme ruhig bleiben kann, auch wenn Sie innerlich angespannt sind.

Passen Sie Ihre Worte dem Alter des Kindes an

Ein jüngeres Kind versteht Konkretes, keine abstrakten Begriffe. Halten Sie es kurz und knüpfen Sie an den Alltag an, den es kennt.

  • Ein kleines Kind: Sagen Sie schlicht, wo es wohnen wird und wer sich um es kümmert.
  • Ein Schulkind: Erklären Sie, was sich ändert und was gleich bleibt.
  • Ein Jugendlicher: Seien Sie ehrlich über die Lage, belasten Sie ihn aber nicht mit den Problemen der Erwachsenen.

Sagen Sie deutlich, dass es nicht seine Schuld ist

Kinder geben sich oft im Stillen selbst die Schuld. Sagen Sie es direkt: "Das ist eine Entscheidung der Erwachsenen. Du hast nichts falsch gemacht." Wiederholen Sie es ruhig mehr als einmal, denn ein einziges Gespräch reicht nicht, damit dieser Gedanke wirklich ankommt.

Versichern Sie die Liebe beider Eltern

Ein Kind muss hören, dass beide Eltern es weiterhin lieben und nicht damit aufhören. Das Paar trennt sich, aber Eltern bleiben Sie beide. Vermeiden Sie Worte, die das Kind auf eine Seite ziehen.

Was Sie vermeiden sollten

Geben Sie nicht dem anderen Elternteil die Schuld und machen Sie das Kind nicht zum Vertrauten oder Boten. Ziehen Sie es nicht in den Streit der Erwachsenen und fragen Sie nicht, wen es lieber mag. Ihre Ruhe und Zurückhaltung schützen das Kind mehr als jede Erklärung.

Lassen Sie Raum für Gefühle

Lassen Sie das Kind traurig, wütend oder still sein. Versuchen Sie nicht, seine Gefühle sofort zu beheben, sondern bleiben Sie einfach an seiner Seite. Sagen Sie ihm, dass es jederzeit mit Fragen wiederkommen darf und dass Sie weiterhin sein Halt sind.

Informationsmaterial der One Reason Foundation (Fundacja One Reason). Keine Rechtsberatung; wenden Sie sich in Einzelfällen an einen Familienanwalt oder die zuständige Stelle.

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